Männerchor Bachenbülach

 


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Augenblicke 2019  die zeigen wer wir sind und was wir machen!

Männerchorreise vom 7./8. September 2019

Die diesjährige Reise stand ganz unter dem Motto Wetterkapriolen –  plus 25 Grad am Comer See bei schönstem Sommerwetter und 0 Grad auf dem Berninapass bei winterlichem Schneetreiben – nun eins nach dem andern.

Ich staunte nicht schlecht als ich um gut halb sieben Uhr beim Hesscar bei der Linde ankam, war ich doch einer der Letzten von 28 Reisenden. Meine Sängerkollegen und die nicht (mehr) singenden, Hausi, Albert und Karl konnten scheinbar kaum warten, bis unser Chauffeur Walti den ersten Gang einlegte. Es war noch nicht einmal viertel vor sieben, als wir in die Dorfstrasse einbogen. Ab Luzern hatte dann auch der grosse Scheibenwischer des Cars seine Arbeit aufzunehmen – es regnete! Die Route musste im Vergleich mit dem Reiseprogramm angepasst werden, da die Axenstrasse und die Strasse nach Andermatt gesperrt waren. Den versprochenen Kaffee gab es trotzdem im Hotel „Tourist“ in Flüelen, das wir von früheren Reisen sehr gut kennen. Im Anstieg Richtung Gotthardtunnel blieben wir dann eine knappe Stunde im Stau stecken – eine günstige Gelegenheit also für unseren Chauffeur, das „Staubier“ aus dem Laderaum zu holen. Im hinteren Teil des Buses ging es dann schon ziemlich laut und lustig zu und her, während es im vorderen Teil noch eher ruhig war. Auf der Alpensüdseite drückten die Sonnenstrahlen durch die Wolken und unsere Wettererwartungen gingen vollends in Erfüllung. Nach der Überquerung des Monte Ceneri ging die Fahrt weiter nach Cureglia, wo uns im „Grotto Ticinese“ ein typisches Tessiner Mittagessen aufgetischt wurde. Der Weg zum Restaurant war etwas beschwerlich, denn die direkte Fahrt durch das Dörfchen mit den schmalen Strassen wurde uns verwehrt – der Car musste gewendet werden und wir erreichten das Grotto via Hauptstrasse. Als Dank für die sehr gute Bedienung und den vom Wirt spendierten Grappas gaben wir dem Personal noch ein paar Lieder zum Besten – Thomas, unser Vizedirigent hat dabei den unsichtbaren Taktstock geschwungen.

Via Porlezza und Menaggio und dem wunderschönen Comer See entlang erreichten wir Arbosto. Was gibt es denn da zu sehen? Walti parkierte den Car am Seeufer und Marco, der emsige Reiseleiter, entnahm dem Bauch des Reisecars Holzbänke und einen Tisch. „Hier gibt es nun den Apéro, spendiert von Gery Albrecht und das Bier von Sepp Rügge“. Diesen Apéro mit allen Zutaten genossen wir Sänger bei sommerlichen Temperaturen von 25 Grad und einer fabelhaften Aussicht.

Der moderne Sänger geht mit der Zeit – Röbi nahm das Handy und dankte Gery gleich mit einem Whats-App Videoanruf nach Brasilien, der sichtlich Freude an dieser Überraschung hatte. Durch das Veltlin erreichten wir unseren Übernachtungsort Tirano gegen 18 Uhr. Da das Hotel „Bernina“ zu wenig Hotelbetten für so viele Unterländer Sänger hatte, wurden wir auf zwei verschiedene Unterbringungsstätte verteilt - das ging ganz gut, denn jeder war mehr als zufrieden mit seinem Zimmer. Nach einem wiederum feinen Nachtessen ertönten einige fröhliche Lieder. Dann war für einige Bettruhe angesagt, andere schlenderten noch durchs Städtchen Tirano, wo die Bernina-Bahn die Endstation hat. Ich war in einer Gruppe, die noch einen Halt in der Gelateria „Lollipop“ machte. Ausser kühlem Eis wurden auch andere gekühlte Durstlöscher angepriesen, die wir ganz und gar nicht verachteten. Das kleine Grüppchen hat jedenfalls den „Bajazzo“ sehr einfühlsam gesungen – die beiden anwesenden Frauen und das Personal hatten sichtlich Freude daran.

Am Sonntagmorgen früh rauschte es auf dem Dach meiner Unterkunft – es goss wie aus Kübeln und war empfindlich kalt. Nach dem Zmorge-Buffet hiess es bereits wieder Abfahrt Richtung Bernina-Pass. Dann die die Durchsage von Walti im Car: “Berninapass schneebedeckt – es gilt ein Kettenobligatorium!“ Versuchen wir es – der Pass (2328 m.ü.M.) ist schliesslich der einzige Weg nach Zernez. Je höher wir uns emporschlängelten, desto tiefer sanken die Temperaturen und der Regen ging langsam in Schneefall über. Eigentlich ganz schön, im Sommer plötzlich tiefverschneite Tannen zu sehen.

An diesem Bild hatte unser Chauffeur sicher keine Freude – auf einer Ausweichstelle stieg dieser aus und begann mit der Montage der Schneeketten, was sichtlich kein so leichtes Unterfangen war. Nach einer halben Stunde war es geschafft – unser Vehikel war mit Ketten ausgerüstet und weiter ging die Fahrt – entlang der Passstrasse schauten uns die Kühe im Schneetreiben entgeistert zu. Da wir für die Überquerung des Bernina länger gebraucht hatten als geplant war, sind wir im Nationalparkzentrum Zernez später angekommen und die sehr interessante Führung ist etwas kürzer ausgefallen. Dann ging es zu Fuss ins Hotel Baer & Post zum Mittagessen. Bevor dieses serviert wurde, konnten wir noch einen ausgezeichneten Apéro, spendiert von unserem Sänger im 1. Tenor, Salvatore Fazzone, geniessen. „Menü per noss giasts dal Männerchor Bachenbülach – bainvngüts a Zernez“ stand als Titel des sehr guten Dreigängers auf der Menükarte. Die Zeit im Infozentrum und im Hotel hat für uns gearbeitet, denn in der Zwischenzeit ist der Schnee etwas dahingeschmolzen. Somit konnten wir den Flüelapass in Angriff nehmen – der Umweg durch den Arlbergtunnel als Ausweichroute war also hinfällig geworden. Die Fahrt über den Flüelapass nach Davos und durch das Prättigau nach Landquart, entlang dem Walensee verlief ruhig und nach sechs Uhr sind wir fahrplanmässig in Bachenbülach angekommen.

Danken möchte ich im Namen meiner Sängerkameraden den folgenden Personen: Marco Trutmann für die super Reiseleitung, dem vielbeschäftigten Chauffeur Walti von Hesscar, dem Vizedirigenten in Ausbildung Thomas Kläger und den Apérospendern Gery in Brasilien, Salvatore und Sepp.

Schön wäre es, wenn bei der nächsten Reise ein paar neue Gesichter dabei wären – neue Sänger können sich jederzeit bei uns melden.

 Fredy Meyer

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Einladung zum 80. Geburtstag von Ernst Schegg 

Zum 80. Geburtstag von Ernst waren mehr als 30 aktive Sänger und einige nicht mehr singende Ehrenmitglieder zusammen mit Schegg‘s Bekannten und Verwandten zu seinem runden Wiegenfest eingeladen – so waren es schliesslich fast 60 frohgelaunte Gäste, die ihm zum „Geburi“ im Saal des Restaurants Rose gratulieren durften. Der Abend war sehr abwechslungsreich gestaltet. Nach dem „gsüffigen“ Begrüssungsapéro mit Backgroundmusik von Margrit Salvatore am Akkordeon folgte eine erste Runde Pizza. Dann hiess es für die Sänger hin stehen und sich sammeln für die erste Gesangsrunde. Der Schreibende weiss nicht mehr genau, welche Lieder zu welchem Zeitpunkt vorgetragen wurden, jedenfalls war anfangs das Geburtstagslied dabei. Helene Haegi dirigierte uns mit sicherer Hand durch den  Abend. Der neue Vizedirigent Thomas Kläger kam jedoch auch noch zu seinem verdienten Einsatz, wo er das Gelernte an uns Sängern ausprobieren konnte. „Zwölf Räuber“ – bei diesem Lied sang der Jubilar Ernst wie in den vergangenen Jahrzehnten den Solopart und wurde für seinen Auftritt mit viel Applaus bedacht. Nach diesem ersten Einsatz für die Sänger kam dann wieder eine Runde „Pizzata“ und so verging der Abend im nu. Zwischen den Männerchoreinlagen und den feinen Pizzas mit einem guten Roten sorgten die Sänger Ernst, Salvatore und Hans Peter zusammen mit Margrit und Helene für gute Stimmung. Der Männerchor gab auch Lieder aus dem grossen Repertoire zum Besten – „Schön Mägdelein“, „Louenesee“, „Die alte Schmiede“, usw. durften da natürlich nicht fehlen.  

Uns Sängerkameraden bleibt nichts anderes übrig, als zu sagen: „Lieber Ernst und liebe Christine - herzlichen Dank für den schönen Abend, den wir alle sehr genossen haben. Für die kommenden Jahre wünschen wir dem Jubilar und natürlich auch seiner Frau alles Gute, vor allem Gesundheit und Glück!“                                                                                                                                     Fredy Meyer 

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35 Jahre Dirigentin Helene Haegi 

 

Vor 35 Jahren bildete sich die junge, in Bachenbülach aufgewachsene, Helene Haegi als Laienchorleiterin aus. Sie wurde bei ihrem Vorhaben von ihrem damaligen Arbeitgeber Kurt Huber unterstützt. Als erstes Projekt baute sie mit Hilfe von Christine und Ernst Schegg in Bachenbülach einen Jugendchor auf - zeitweise zählte der Chor bis zu 35 Kinder.


Musikalisch bildete sich Helene stetig weiter. So ist sie heute nicht nur eine kompetente Chorleiterin, sondern auch Stimmbildnerin, Atemtherapeutin und Chefjurorin bei der Schweizerischen Chorvereinigung.

Während ihrer Laufbahn übernahm sie neben der beruflichen Herausforderung auch die Leitung diverser Chöre. Dazu gehören die Frauenchöre Uhwiesen und Bachenbülach, sowie die Männerchöre Seuzach und Frohsinn Rafz. In Eglisau rief sie den Frauenchor ins Leben und übernahm auch da die Chorleitung.

Im Jahre 2007 wurde Helene zur Dirigentin des Männerchors Bachenbülach gewählt. Bis heute dirigiert sie uns kompetent, mit viel Engagement und Freude. Manche musikalische Höhepunkte durften wir zusammen mit ihr in der Vergangenheit erleben.

Wir danken Helene für ihren grossen Einsatz zum Wohle des Chorwesens während den letzten 35 Jahren und wünschen ihr für die Zukunft ein gesundes, erfülltes und von der Chormusik geprägtes Leben.

Männerchor Bachenbülach
Christian Theilkäs
Fredy Meyer

8. März 2019  l  Generalversammlung Männerchor Bachenbülach 

Alle Jahre wieder – ja, das ist bei einem Verein eben ein „Must“, dass die jährliche Generalversammlung, kurz „GV“ stattfindet. So ist das auch wieder am Freitag, 8. März 2019 in Bachenbülach geschehen. Dann treffen sich jeweils die Sänger, zusammen mit den geladenen Gästen, zum gemütlichen Nachtessen vor der eigentlichen Generalversammlung im Saal des Restaurants „Rose“ bei Mario. 

Da eine GV eher eine trockene (bei uns standen jedoch ein paar Flaschen Mineralwasser und Rotwein auf den Tischen) Angelegenheit ist, über die zu lesen es meistens langweilig ist, begnüge ich mich mit den wichtigsten Punkten des Abends. 

Um 20 Uhr läutet Christian Theilkäs wie immer mit dem Glöckchen die GV ein. Zu Beginn und am Schluss der Versammlung wird natürlich immer ein Lied gesungen – wir sind schliesslich alles Sänger. Da Jürg Hürlimann, unser Vize Dirigent, heute Abend das letzte Mal bei uns ist (Wegzug), darf er nochmals so richtig den Taktstock schwingen. 

Ja, was hat denn das vergangene Jahr gebracht – finanziell und im Vereinsleben? Über die Finanzen spricht Fritz Walthert und es ist ihm relativ leicht gefallen, denn der Verein hat das Rechnungsjahr 2018 mit weniger Ausgaben als vorgesehen positiv abgeschlossen. Der Jahresbericht des Präsidenten zeigt auf, dass das Chränzli anfangs Jahr und die Chorreise von Ende Juni in die Innerschweiz die eindrücklichsten Erlebnisse waren. Öffentliche Auftritte hatten wir in Bachenbülach am verregneten 1. August sowie im Oktober im Grampen Bülach und am Altersnachmittag in Höri. Sängerisch schlossen wir das ereignisreiche Jahr mit dem Adventsfenster im Pavillon ab, wo wir versuchten die Gäste noch ganz auf Weihnachten einzustimmen. Unsere Chorleiterin, Helene Haegi, erinnert uns Sänger daran, fleissig die Proben zu besuchen. Die Qualität können wir leider nicht mehr wesentlich verbessern, denn der Zahn der Zeit nagt auch an unseren Stimmen. Kleinigkeiten – dazu gehören, Präsenz, Ausstrahlung und vermehrt auswendig singen – da ist für uns noch Potenzial vorhanden.

Präsident Christian Theilkäs, Vizepräsident Ueli Von Büren, Kassier Fritz Walthert, Archivar Peter Forrer und Aktuar Fredy Meyer sind für zwei weitere Jahre im Vorstand wiedergewählt worden. Die Dirigentin Helene Haegi bleibt auch noch bei uns und neu als Vizedirigent ist Thomas Kläger mit viel Applaus zu unserem neuen Vizedirigenten gewählt worden. Die Highlights in diesem Vereinsjahr: Auftritte an den Gottesdiensten in Bachenbülach und Winkel und am 2. Januar in der Mehrzweckhalle, die Adventsfenstereröffnung und das Chränzli vom 31.1./1.2. 2020. Natürlich gehört auch die Vereinsreise vom 7./8. September 2019, die nach Tirano führt, zu den ganz schönen Anlässen im Sängerleben. Leider ist die Anzahl aktiver Sänger wegen Wegzugs und gesundheitlicher Probleme um fünf zurückgegangen – glücklicherweise hat ein neuer Sänger zu uns gefunden, so dass wir nun 30 Singende sind. Nach 50 Jahren - aktiv und engagiert - ist Sepp Rügge nicht singendes Ehrenmitglied geworden. Geehrt werden schliesslich noch drei Sänger – ohne Pokal versteht sich, sie erhielten jedoch viel Applaus – nämlich, Hans Peter Hauser, Christian Theilkäs und Ueli von Büren. Der Grund für die Ehrung – sie haben sämtliche 35 Proben im verflossenen Vereinsjahr besucht. Nach den letzten Traktanden erklingt dann das Lied „In froher Sängerrunde“ durch den Saal des Restaurants Rose und die Generalversammlung 2019 geht zu Ende.

Sollten sich Männer aus Bachenbülach oder der Umgebung angesprochen fühlen, bei uns mitzumachen, scheuen Sie sich nicht, mit einem unserer Sänger Kontakt aufzunehmen – Gelegenheit dazu gibt es ja immer wieder.                                                                                                                                                                           

Fredy Meyer