Männerchor Bachenbülach

 


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Augenblicke 2018  die zeigen wer wir sind und was wir machen!

30. Juni / 1. Juli 2018  l  Männerchorreise 2018 in die Zentral Schweiz

Das muss nun einmal gesagt sein. Die schönsten „Männerchor-Reisen“ in Bachenbülach organisiert schon der Männerchor Bachenbülach! Da sollten Sie einmal dabei sein. Klar, es fängt schon in „Aller-Herrgotts-Frühe“ um 06.30 h an. Empfangen im Hess-Car von Chauffeur Walter und Reiseleiter Marco. Dafür sitzt man dann aber schon vor 08.00 h in der Gartenwirtschaft des Seehotels in Küssnacht und geniesst den herrlich kühlen Sommermorgen bei Kaffee und Gipfeli. Der Pilatus spiegelt sich majestätisch im See, und die ganze Welt ist für die nächsten Dreiviertelstunden “sooo etwas von in Ordnung“.

Ganz besondere Beachtung aber fand hier der riesige, altehrwürdige Stammbaum der „Trutmänner“, im oberen Stock des Seehotels. Die Ahnen-Reihe von Marco, die bis auf das elfte Jahrhundert zurückgeht. Unser Marco hat seinen ganz persönlichen Platz darauf!

Luzern und der Gletschergarten wurden anschliessend nicht nur von Chinesen und Japanern heimgesucht, sondern auch eine stattliche Anzahl „Züriunterländer“ Sänger verstärkt durch sechs Passivmitglieder liessen  sich das Zentralschweizer „Pfiffer Relief“, den Gletschergarten und das über neun Meter grosse Löwendenkmal erklären. Den „Emil“, der ja auch ein Luzerner ist, haben wir leider nicht getroffen. Das machte nichts, denn wir hatten unseren eigenen Emil dabei…. Auch ein netter!

Als wir dann alle zusammen im Car weiter fuhren, ging es zur Stadt hinaus und auf die Autobahn, dann kurz vor Hergiswil, als man schon fast die Glasi erblickte, plötzlich nach rechts in den Wald hinauf. Ich kann Euch sagen, das war eng und die Kurven und die Bäume und der Car füllte die ganze Strasse aus. Dem Walter, unserem Chauffeur, war das gleich. Er kannte sich aus im Wald und fand genau die Aussichts-Herberge, die uns mit einem kühlen Apéro-Weisswein empfing und erst noch für uns ein feines Mittagessen vorbereitet hatte. Der „Schwendelberg“, mit einer grossartigen Aussicht auf den Vierwaldstättersee.

Als die Getränke getrunken, das Essen gegessen und die Aussicht genügend gesehen war, sangen wir noch zwei ganz schöne Lieder. Wir hatten ja auch noch René, unseren Ehrenmitglied-Vizedirigenten im Ruhestand dabei.

Walter kehrte den Car herum und weiter ging die Reise, den waldigen Berg wieder hinab. So ging die Reise weiter nach Stans, von wo aus wir mit der zweistöckigen sehr modernen Cabriobahn das Stanserhorn erklommen.

Nächstes Ziel: „Flüelen Hotel Gotthard“! Von Beckenried aus schwammen wir samt Car zur einstmals freien Republik Gersau hinüber. Die Fähre leistet uns da gute Dienste so, dass wir schlussendlich trockenen Fusses das Ufer erreichten und dann eben auch noch Flüelen.

Nach dem Essen und Trinken ist im Hotel Gotthard noch etwas Schönes passiert. Nach dem wir zum Dank drei Lieder gesungen hatten, stellte sich die Frau Wirtin mit ihren zwei hübschen Serviertöchtern vor uns hin und sie jodelten uns einen Innerschwyzer- oder vielleicht Urner- „Natur-Juiz“… so schööön!

Die Axenstrasse, gleich vor dem Hotel, beruhigte sich im späteren Abend und wer wollte, genoss nun den lauwarmen Sommerabend mit Seeblick auf der Terrasse bis später.

Also, wie gesagt, da war dann noch der Sonntag mit Linth-Limmern etc. Aber das führt nun viel zu weit für eine Kurzgeschichte. Darum liebe Bachenbülacher-Männer werden Sie Aktiv- oder Passiv-Mitglied, dann können Sie all das Schöne bei uns im Chor miterleben!

Der Ernst im Männerchor

P.S. Wir üben jeden Donnerstag 20.00 h im Singsaal Halden. Eintritt frei !!!!  

9. März 2018  l  Generalversammlung Männerchor Bachenbülach vom 9. März 2018

Wie nun seit Jahren schon üblich, treffen sich die Männer (es hat auch geladene Frauen dabei!) zum gemütlichen Nachtessen vor der eigentlichen Generalversammlung im Saal des Restaurants „Rose“ bei Mario.

Um 20 Uhr beginnt die eigentliche Generalversammlung mit dem Lied „Weinland“, dirigiert von Helene Haegi. Die 15 Traktanden auf der Einladung werden so schnell wie möglich abgearbeitet. Doch nun schön der Reihe nach - eine Generalversammlung ist meist in drei Abschnitte gegliedert: Rückblick – Gegenwart – Zukunft. So ist es dann auch logisch, dass das vergangene Jahr mit der Jahresrechnung 2017, präsentiert vom Kassier Fritz Walthert und dem Jahresbericht des Präsidenten, Christian Theilkäs, nochmals an uns Sängern vorbeizieht. Der Chor steht auf einer soliden finanziellen Grundlage – was uns fehlt sind einzig jüngere Männer, die die einzelnen Stimmen verstärken könnten. Wir aktive Sänger werden schliesslich nicht jünger und sind auf starke, jüngere Stimmen angewiesen. Von den fast dreissig grösseren und kleineren Events, Auftritten, Versammlungen, Einladungen und Festen im 2017 seien hier die wichtigsten erwähnt: Wir durften bereits im März beim Gottesdienst zum Suppensonntag in Glattfelden auftreten, dann folgte am 24. Juni das Chorfestival in Niederglatt, wo wir mit dem Liedern „Das Morgenrot“, „Der Lindenbaum“ und „Bali“ einen sehr guten Eindruck hinterliessen. Das Trottenfest zu Beginn der Sommerferien, bei dem die Dorfmusik am Sonntagmorgen zum Frühschoppenkonzert aufspielte, brachte uns ein volles Festzelt. Am 2. und 3. September ging es dann auf die Chorreise, organisiert von Marco Trutmann. Zwei unvergessliche Tage führten durch den Neuenburger Jura und den Kanton Jura – ein Besuch bei „Gilberte de Courgenay“ stand auch auf dem Programm, wo wir im historischen Restaurant das bekannte Lied sangen. Den Erntedankgottesdienst in Winkel vom 24. September durften wir mit unserem Gesang mitgestalten. Das Mitmachen am Adventsgottesdienst anfangs Dezember in der Mehrzweckhalle beendete gesanglich das Jahr 2017. Unsere Dirigentin, Helene Haegi, lässt das Jahr 2017 auch nochmals Revue passieren – inhaltlich eher bezüglich der Qualität unseres Gesangs, wo wir leider des Alters wegen kein grosses Verbesserungspotential mehr haben. Sie wünscht sich von uns, dass wir während den Proben regelmässig, präsent und engagiert mitmachen. Mit gesanglichen Zielen vor den Augen gelingt es uns sicher wieder, das Jahr 2018 erfolgreich werden zu lassen, meint sie zum Schluss ihres Berichts.

Als neuer Rechnungsrevisor wird Kurt Schiess gewählt – wenn er das für die Gemeinde Bachenbülach machen kann, dann sicher auch in unsern Verein, die Worte von Christian.

Zurzeit zählt der Männerchor 34 Sänger - es würde noch einige mehr vertragen, denn der Singsaal im Schulhaus Halden ist sehr gross! Der Probenbesuch ist wegen diversen Abwesenheiten mit 73% über alle Stimmen gerechnet nicht mehr so gut, wie auch schon.

Und nun zur Zukunft. Das Jahresprogramm 2018 ist kürzer, als in früheren Jahren. Gesanglich die wichtigsten Eckpunkte sind der Auftritt am 1. August zur Bundesfeier in Bachenbülach und im Oktober die beiden Konzerte im Grampen Bülach und anlässlich des Altersnachmittags in Höri. Der Fondueabend ist am 16. November in der Mehrzweckhalle geplant, wo wir die Gäste mit geschmolzenem Käse verwöhnen werden. Die diesjährige, zweitägige Vereinsreise führt uns in die Innerschweiz, wie uns Marco verrät. Der Voranschlag für das bereits laufende Jahr sieht ein ausgeglichenes Budget vor, wie wir den Unterlagen von unserem Kassier entnehmen können. Erwähnen möchte ich bei den Ehrungen die Sänger, die schon lange beim Männerchor Bachenbülach aktiv mitmachen. Walter Maag bringt es auf 55 Jahre, Sepp Rügge ist auch schon 50 Jahre dabei und Fritz Walthert wird mit 35 Sängerjahren Ehrenveteran der Schweizerischen Chorvereinigung. Nach etwas mehr als zwei Stunden kann der Präsident die Generalversammlung mit dem Dank an alle Sänger, die den Vorstand in den verschiedensten Belangen unterstützen, beenden. Zuvor hat der Vorstand den Dank eines Mitgliedes im Namen aller Sänger für die geleistete Arbeit mit Freuden entgegengenommen.

Aktuelles vom Männerchor erfahren Sie auch unter www.maennerchor-bachenbuelach.ch.

Sollten sich Männer aus Bachenbülach oder der Umgebung angesprochen fühlen, bei uns mitzumachen, scheuen Sie sich nicht, mit einem unserer Sänger Kontakt aufzunehmen – Gelegenheit dazu gibt es ja immer wieder.                                                                            Fredy Meyer 


26. und 27.01.2018  l  Abendunterhaltung des Männerchors Bachenbülach „Chor natürlich –  natürlich Chor“

Am Freitag- und Samstagabend, 26. und 27. Januar, fand das traditionelle „Chränzli“ des Männerchors Bachenbülach statt. Alle zwei Jahre ist es jeweils Zeit, dass sich der Männerchor im Januar vor Publikum präsentiert – vor zwei Jahren war noch der inzwischen aufgelöste Frauenchor dabei. Zusammen mit dem Gemischten Chor BelCanto aus Frauenfeld wurde das Singspiel „Chor natürlich – natürlich Chor“ in der schön dekorierten Mehrzweckhalle Bachenbülach aufgeführt. Das von Ehrenmitglied Walter Maag geschriebene Singspiel wurde von den Männern des Chores mit witzigen Texten in Versform vorgetragen, zwischen den einzelnen Szenen wurde natürlich auch emsig gesungen.

Der Tagesablauf, beginnend beim morgendlichen Erwachen über einen Spaziergang durch das Dorf bis zum Träumen in der Nacht, wurde auf humoristische Art beschrieben. Die Rohstoffe und Lebensmittel, die uns die Natur gibt, waren Bestandteil der Aufführung – auch das Wetter und die Jahreszeiten gehörten dazu. Mit passenden Bildern, die mit einem leistungsstarken Beamer an die Bühnenwand projiziert wurden, bekam die Geschichte eine spezielle Note. Die Regie bestand aus einem Team mit Helene Haegi, Christian Theilkäs und Peter Forrer.  

Die Liederauswahl war bei diesem Thema gegeben - der Männerchor sang zum Frühling „In die blühende Welt“ und „Rosenzeit“, zum Herbst passte dann das „Jagdlied“ und „Kleine Winzerin vom Rhein“, alles dirigiert von Helene Haegi. Beim gemischten Chor Belcanto schwang René Aebi den Taktstock – sie gaben unter anderem Lieder wie „Sut steilas“, „Soir d’octobre“, „Louenesee“ und „Am Himmel staht es Sternli z’Nacht“ zum Besten.

Einige Solovorträge von Sängern und den Chorleitern bereicherten zudem das Programm. Die Begleitung der Chöre und Solisten übernahm mit viel Einfühlungsvermögen und Engagement Corinne Wattinger mit dem Akkordeon und am Klavier.

Eine Zugabe, „D’ Wält wär voll Blueme“ (Peter Reber) bildete als Gesamtchor und dem Publikum gesungen, den feierlichen Schlusspunkt der gelungenen Abende, die vom zahlreich erschienen Publikum mit viel Applaus bedacht wurden.  

Speisen aus Marco’s Küche verhinderten, dass die Gäste hungrig die Mehrzweckhalle verlassen mussten. Das Personal im „Waldgarten-Kafi“, an der „Bürdeli-Bar“ und in der Halle sorgte zusammen mit der Tanzmusik „Duo Rauch und Schön“ für die Verpflegung und eine festliche Stimmung.

Fredy Meyer