Männerchor Bachenbülach

 


Galerie & Archiv 


Augenblicke 2017 die zeigen wer wir sind und was wir machen!

02./03.09.2017  I  Männerchorreise - Jura

Eigentlich hat die Geschichte ganz harmlos angefangen. Beim Überarbeiten unseres „Gesangs-Repertoires“ im letzten Herbst stimmte Helene, unsere Dirigentin, ein  Lied mit folgendem Text an:

„Und wieder jagt mich 
der Reisetrieb
Und wandern möchte
ich von Pol zu Pol
Drum liebliches Kind
viel süsses Kind
Lebwohl… u.s. w.“

Der fröhliche, muntere Klang dieses Liedes hat wohl Marco, „unseren Reiseleiter vom Dienst“, angeregt und so verkündete er schon an der nächsten Generalversammlung: “Es geht dieses Mal in den Jura!"

Ja und da sind wir jetzt um Punkt 07.58 bei Kaffee und Gipfeli in Önsingen am Jurasüdfuss, nach einer Tagwache in aller Herrgottsfrühe! Die Abfahrt war nämlich auf 06.45 angesetzt und wurde von allen Teilnehmern nahezu eingehalten. Das Wetter liess zwar etwas zu wünschen übrig, doch die Tendenz war vielversprechend.  Der „ Creux du Van“ fiel leider aus den Traktanden, da er für Car-Reisende als ungeeignet eingestuft wurde. Nächstes Ziel also: “Lac de Joux“. Das Wetter wurde Richtung Westen immer besser und unsere Stimmung auch. Zum feinen Mittagessen im Hotel „Le Rocheray“ erscheint sogar die Sonne glitzernd über dem See. Wir behalten das Hotel in sehr guter Erinnerung und singen ihm darum zwei Lieder zum Abschied.

Doch weiter geht’s, auf die andere Seite nun ostwärts dem See entlang, über den Col de Mollendruz, wo doch tatsächlich eine Gämse, aus der einzigen Gämsen-Kolonie im  Jura äste. Allseits war man verwundert wie unser Reiseleiter es zu Stande bringt das Tier zeitgenau auf die Juraweide zu bestellen. Weiter geht‘s via Cossonay, Baumles, St. Croix, Fleurier, doch halt….. ein Umzug mit allerlei mittelalterlichen Menschen und Tieren versperrt die Strasse in Buttes. Von Marco geplant oder nicht, wir werden Zeugen kulturellen Schaffens im Val de Travers und erreichen trotz einer Viertelstunde Wartezeit via La Brevine (Nordpol der Schweiz) zeitgerecht Le Locle. Weil hier gerade ein Unwetter aufzieht verlasssen wir das Oberirdische  und steigen 36 Meter  tief in die Unterwelt. Unter kundiger Führung besichtigen wir die unterirdischen Mühlen. Beeindruckend! Nach eineinhalb Stunden ist das oberirdische Wetter auch wieder besser. Dann nimmt uns das moderne Hotel „Trois Rois“  auf und im Casino nebenan wartet schon ein Nachtessen auf uns. Weitere besondere Vorkomm-nisse…. keine.

Sonntag 07.15 Morgenessen. Le Locle, eine Uhrenmetropole, ist kaum bekannt für ein üppiges Nachtleben. Die Menschen hier sind dafür zu-ständig, dass die Zeit läuft;  sie sind sich ihrer Verantwortung bewusst bauen Uhren und gehen früh zu Bett. Somit ist der ganze Chor gut verpflegt um 08.27 zur Abfahrt im Car bereit. Ein letzter Blick auf das prächtig im Morgenlicht glänzende Jugendstil „Hotel de Ville“ von Le Locle und ab geht’s Richtung Osten, der Sonne entgegen.

08.43 „Musée international d`Horlogerie“ in  „La Chaux de Fonds“ das klingt schon recht französisch. Wer im Innern des modernen Gebäudes,  nun  ein heftiges Tiggen und Taggen ein Bimmeln und Bammeln erwartet, wird enttäuscht. Die alten Uhren, sind nicht mehr damit beschäftigt die Zeit zu messen, sondern geniessen ihren wohlverdienten Ruhestand. Man ist tief beeindruckt von den Zeit-Maschinen und Zeit-Apparaten die in dieser Region und weltweit in den letzten 500 Jahren entwickelt wurden. Schönheit, Genauigkeit, Handwerkskunst und Feinmechanik vom Feinsten.

Eine charmante Dame wählte für uns von über 3000 Exponaten etwa 20 aus, deren Sinn und Zweck sie uns  näher erklärte. So um 1860 wurden zum Beispiel fünf Zeitmaschinen für die Bahnen gebaut, die sicherstellten, dass in Basel, St. Gallen, Zürich, Bern und Lausanne am Bahnhof die gleiche Zeit herrschte. Das reduzierte damals die vielen Zugsunglücke auf den eingleisigen Strecken erheblich.

Weiter geht’s nun bei heiter bewölktem Wetter Richtung Le Roselet zu den pensionierten Pferden, Mittagessen ohne Hafersuppe. (die ist hier für Pferde reserviert)  Nach einer weiteren Stunde Fahrt über die wunder-schöne Höhenstrasse via „La Caquerelle“ empfängt uns im „Hotel de la Gare“ in Courgenay „Gilberte“ und erzählt uns, bei einem gespendeten Apéro, viel Wissenswertes über sich und den ersten Weltkrieg. Wir bedanken uns mit drei besonders schönen und heimatverbundenen Liedern und auf geht’s via Delémont, Laufental dem  Rhein entlang nach Hause.

Lieber Marco wir sind begeistert von der Schönheit des Juras heimgekommen. Zum Schluss ein grosses Dankeschön an: Unsere Vize-Dirigenten Jürg und René, an die Apéro Spender Helene, René Kü, und Kurt, sowie  an Marco, den Reiseleiter und Walter, unseren „Hess“ Chauffeur, der auf der ganzen Reise nur einem „Löli“ begegnete, der ihm die absolut ruckfreie Fahrt vermieste.                                                               Bericht von Ernst

Einen kleinen Reisetipp noch: „Wer bei Regenwetter startet kommt bei Sonnenschein ans Ziel.“ 

22./23.07.2017 l Trottenfest

Obwohl das Trottenfest eigentlich eher ein Herbstanlass ist, wurde das 22. Fest bereits zum fünften Mal erfolgreich während den Sommerferien durchgeführt. Das Trottenfest gibt es seit 1961 – damals wurde es als „Geburtstagsfest“ für die 300 Jahre alte Trotte gefeiert.

Die Chöre haben eine ganz intensive Verbindung zum Rebbau, deshalb pflegen einige Sänger des Männerchors und Sängerinnen des leider nicht mehr existierenden Frauenchors Bachenbülach schon seit längerer Zeit einen eigenen Rebberg. Die Trauben werden nach dem Wümmet gekeltert und in „Chorwein-Flaschen“ abgefüllt, die gekauft werden können.

Die Männerchormitglieder und einige hilfsbereite Frauen und Männer können zusammen mit vielen Gästen auf ein gelungenes Trottenfest 2017 zurückblicken.

Das trockene und warme Sommerwetter lockte bereits am Samstagabend viele Leute zur Trotte, wo aus einiger Entfernung der feine Geruch von grilliertem Fleisch wahrgenommen werden konnte. Der Alleinunterhalter „Hans Arnold“ unterhielt die Gäste im Zelt mit abwechslungsreichen musikalischen Darbietungen. Nach dem Hauptandrang auf Wurst, Steaks, Fischknusperli und Pommes-Frites gaben die Sänger unter der Leitung von Helene Haegi ein Ständchen mit passenden Liedern zum Besten. Das zahlreich vertretene Publikum freute sich an den sängerischen Darbietungen von Wein, Freundschaft und Lebensfreude und verdankte es dem Chor mit viel Applaus. Um Mitternacht ging der erste Teil des Trottenfestes zu Ende und die Festhungrigen mussten sich bis am Sonntagmorgen um 10 Uhr gedulden, bis die Wirtschaft wieder öffnete. 

Das Frühschoppenkonzert mit der Dorfmusik Bachenbülach am Sonntag um 11 Uhr und das anschliessende Mittagessen aus Marcos Küche sowie das Fleisch und die Würste vom Grill fanden bei wiederum vielen anwesenden Gästen grossen Anklang. Ein gelungenes Trottenfest fand bei ausgelassener und fröhlicher Stimmung um etwa drei Uhr nachmittags sein Ende. 

Der Männerchor dankt an dieser Stelle den treuen Gästen und den vielen Freiwilligen, die uns bei den verschiedenen Arbeiten unterstützt haben, ganz herzlich.                           F.M.

 

06.04.2017 I Singen anlässlich der diamantenen Hochzeit von Sepp und Silvia Frei

Die Einladung, anlässlich der Diamantenen Hochzeit bei Josef und Silvia Frei ein paar passende Lieder zu singen, haben wir sehr gerne angenommen. Schliesslich war Sepp fast 40 Jahre lang im Männerchor Bachenbülach ein engagiertes Aktivmitglied – erst auf die diesjährige GV hin, hat er sich entschlossen das Singen aufzugeben und den Passiven beizutreten.

Am Donnerstag, 6. April versammelte sich eine illustre Sängerschar samt der Dirigentin, Helene Haegi, an der Brünnelistrasse zum Ständchen zu Ehren von Sepp und Silvias 60. Hochzeitsjahrestag. Schönster Sonnenschein empfing uns dort – im Schatten war es allerdings noch empfindlich kalt. Nach dem obligaten ersten Lied – „wir gratulieren und musizieren zu eurem Jubelfeste heut‘“ folgten dann noch einige schöne Lieder, die das Jubelpaar zuvor ausgesucht hatte. „Zwölf Räuber“ mit dem eindrücklichen Solo von Ernst Schegg, „La montanara“, und „Bajazzo“ sind diejenigen, an die ich mich noch erinnern kann. Zum offerierten Wein und feinen Häppchen dazu, durften dann natürlich auch die Weinlieder nicht fehlen. „Freundschaft“, der Männerchorklassiker rundete unsere Vorträge vor Freunden und der ganzen Familie Frei ab. Zwischen den Liederblöcken bedankte sich unser Präsident, Christian Theilkäs, für die nette Einladung und die Verpflegung und wünschte dem Jubelpaar für die Zukunft alles Gute. Ein schöner Frühlingstag mit glücklichen Jubilaren, umgeben von vielen Gratulanten und Sängern neigte sich langsam dem Ende entgegen.

Wir Sänger wünschen dem Ehepaar Sepp und Silvia Frei von Herzen alles Gute, vor allem Gesundheit und Glück für die kommenden gemeinsamen Jahre! Herzlichen Dank für die ausgezeichnete Bewirtung bei euch zuhause im schönen Garten.

Fredy Meyer 

 


10.03.2017  I  Generalversammlung des Männerchors Bachenbülach 

Gegen 18.30 Uhr begaben sich rund zwei Dutzend Männer auf den Weg Richtung Restaurant Rose, um die diesjährigen GV mit dem Nachtessen im Rosensaal zu beginnen. Wie die Jahre zuvor wurden die anwesenden Männer mit einem sehr guten Essen aus Mario’s Küche verwöhnt – der Hauptgang bestand aus einem Kottelet mit Pilzsauce, Maispolenta und Broccoli, dazu durften wir mit einem guten Montepulciano d’Abruzzo miteinander anstossen. Nach und nach kamen auch die Sänger, die Gäste und die Dirigentin im Saal an, die am Nachtessen nicht teilnehmen wollten. Um 20.00 eröffnete unser Präsident Christian Theilkäs traditionell mit Glockengebimmel die eigentliche Generalversammlung. 37 Personen waren anwesend, darunter unsere nimmermüde Dirigentin Helene Haegi, 31 aktive Sänger sowie zwei nicht singende Ehrenmitglieder, ein Ehrenpräsident und zwei Sänger vom aufgelösten Männerchor Winkel. Wie es sich für Sänger gehört, begannen wir die Versammlung mit einem Lied – Jürg Hürlimann dirigierte das zum Chor passende Lied „Aus der Traube in die Tonne“, denn die Rebenpflege gehört ja auch zu unserem Hobby. Nach den üblichen einleitenden Traktanden kam bereits Fritz Walthert, unser Kassier, zum Einsatz. Er präsentierte die Jahresrechnung 2016, die wegen unseres grossen Einsatzes das ganze Jahr über, einiges besser als budgetiert abschloss. Die Jahresberichte des Präsidenten und der Dirigentin widerspiegelten das sehr aktiv verlaufene Vereinsjahr, dessen Höhepunkte das Chränzli anfangs 2016 und und die Aufführungen der Jodlermesse in Bülach und Eglisau im September waren. Ein ganz schönes Erlebnis während eines Vereinsjahrs ist  sicher immer wieder die Vereinsreise – im vergangenen Jahr führte uns die zweitägige Reise in den Süden der Schweiz, ins Tessin. Helene jonglierte dann etwas mit den Zahlen – die 34 aktiven Sänger besuchen jährlich etwa 35 Proben und treten mit Freude zirka 10 Mal auf. Ausserdem hegen und pflegen die Sänger 15 Aren Reben zusammen mit Frauen des aufgelösten Frauenchors – das Endprodukt, den Chorwein, verkaufen wir oder trinken ihn selber zu Hause oder in den Gaststätten. Zu den Zielen des Jahres 2017: Das Unterländer Chorfestival vom 8. Juli in Niederglatt, am Wochenende vom 22./23. Juli das Trottenfest bei der alten Trotte und schliesslich das Chränzli vom 26./27. Januar 2018 in der Mehrzweckhalle. Dazwischen  sind noch einige andere Auftritte geplant, nämlich an “Geburtstagsständlis“ und an Gottesdiensten in Glattfelden, Winkel und Bachenbülach.
Der ganze Vorstand, die Dirigentin und der Vizedirigent haben sich für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung gestellt und wurden mit Applaus wieder gewählt.
Freuen können wir uns jetzt schon wieder auf die zweitägige Reise 2017, auf der wir unter der Leitung von Marco wieder einen schönen Teil unseres Landes besuchen werden, nämlich das Juragebiet.
Wir Sänger versuchen immer wieder neue Männer zum Mitmachen im Chor zu bewegen – dies war Thema in einem der nächsten Traktanden „Mitgliederwerbung“. Mit dem neuen roten  Gilet samt passender Fliege und den blauen T-Shirts machen wir gegen aussen sicherlich einen guten Eindruck. Um unser Erscheinungsbild noch positiv abzurunden, soll nun mit einem neuen Logo auf Briefköpfen und Couverts ein frischer Wind hineingebracht werden. An dieser Stelle möchte ich allen Interessierten unsere Homepageadresse www.maennerchor-bachenbuelach.ch sehr empfehlen – dort finden Sie alles, damit auch Sie Mitglied des Männerchors Bachenbülach werden können, denn singen ist gesund und macht Spass!

Die anwesenden Sepp Frei und Hausi Räber wurden nach 34 resp. 39 Jahren Aktiv-mitgliedschaft mit viel Applaus verabschiedet, sie bleiben uns jedoch zum Glück als Passiv- resp. nicht singendes Ehrenmitglied erhalten. Neben fünf Weggängen bei den Aktiven konnten wir vier neue Sänger in unseren Reihen aufnehmen. Nach den Mitgliederbewegungen und Ehrungen konnte Christian um viertel vor elf Uhr die interessante Generalversammlung beenden.

 

Fredy Meyer

25.02.2017  I  Einladung zum 80. Geburtstag von Edwin Aerni

Ooh, wie schön kann doch Gesang sein – besonders dann, wenn man einem lieben Sängerkameraden zum Geburtstag ein Ständchen bringen kann! So geschehen am Samstagabend, 25. Februar 2017 im gemütlichen Restaurant Sternen im kleinen Dörfchen Nussbaumen.

Nach dem Einsingen im Pavillon machte sich der Autotross auf in Richtung Nussbaumen – mehr als 20 Sänger wollten es nicht verpassen, unserem Jubilar, der schon seit 1979 dem Männerchor angehört, ein paar schöne Lieder zu seinem 80. Geburtstag zu singen. Ein erstes Mal durften wir Edwin, seiner Gattin Margrit und seinen Angehörigen im Sääli neben der Gaststube ein paar Lieder zum Besten geben – natürlich durfte am Anfang „Ein frohes Lied aus voller Kehle“ nicht fehlen. Nach dieser ersten Runde Gesang unter der Leitung von Helene, wurden wir dann zu Tische gebeten und uns Sängern und der Dirigentin wurde ein ausgezeichnetes Nachtessen von der Sternen Crew serviert. Nachdem wir unsere Bäuche gefüllt hatten und auch die Geburtstagsgesellschaft verköstigt war, machten wir uns an den zweiten Teil unseres Liedervortrages. Zwischen den Liedern bedankte sich Christian, unser Präsident, bei Edwin für das ausgezeichnete Nachtessen und den guten Wein und wünschte dem Jubilar zum Geburi alles Gute. Unsern Vortrag begleitete Christian mit Erklärungen zu den verschiedenen Komponisten und Textern der Lieder; auch wir Sänger konnten unser Wissen noch etwas auffrischen! Nach etlichen Liedern, die der zweite Tenor zu zweit singen musste – viele Absenzen in dieser Stimmlage zwangen Röbi und Fritz dazu - kamen wir langsam zum Schluss unseres Auftritts. Vorher bedankte sich der sichtlich gerührte Edwin, für die schönen Lieder, die wir ihm und der Geburtstagsrunde vortrugen. Louenesee war das letzte Lied, das wir mit Inbrunst zum Besten gaben – ob es wirklich das letzte Lied an diesem Abend war, weiss ich nicht mehr so genau, denn mein Gedächtnis ist nicht mehr das jüngste.

Lieber Edwin, herzlichen Dank für den schönen Abend und das ausgezeichnete Nachtessen. Wir wünschen dir und Margrit alles Gute für die Zukunft, vor allem natürlich Gesundheit und Glück und dass du noch lange bei uns im Männerchor mitsingen kannst. 

                                                                                                                                Fredy Meyer